Maulwurf Bekämpfen

Wer einen Maulwurf bekämpfen muss oder möchte, hat ein hartes Stück Arbeit vor sich. Es werden viele Hausmittel empfohlen, über einige von diesen lacht sich der Maulwurf jedoch wahrscheinlich kaputt. Wirklich fernhalten kann man Maulwürfe nur mit lückenlosem Schutz des Grundstücks an seinen Rändern. Wenn er allerdings erst einmal da ist, müssen Sie den Maulwurf bekämpfen, da dieser ansonsten droht die gepflegte Grünflläche zu verunstalten.

Allerdings sollte Sie beachten, dass das Maulwurf Bekämpfen im Sinne der Tötung des Tiers nicht im Interesse von Gesetzgeber und Naturschutz stehen. Dennoch möchten Sie verständlicherweise der Plage Herr werden, und es existieren glücklicherweise Methoden um das Problem auf natürliche Weise zu Lösen. Der Maulwurfschreck stellt beispielsweise eine solche akzeptierte Möglichkeit dar, womit man einen Maulwurf vertreiben kann.
Maulwurfschreck
(Batterie)
Maulwurfschreck
(Solar)
Maulwurffalle
Maulwurfbekämpfung
Bekämpfung von Maulwürfen
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Darf man den Maulwurf bekämpfen?

Eigentlich ist er ein sehr drolliges Tier, nicht umsonst gibt es beliebte Zeichentrickserien mit dem Maulwurf als Hauptdarsteller. Nichts liegt einem in diesen Augenblicken ferner als den Maulwurf zu bekämpfen. Zudem ist er in Mitteleuropa einmalig, er gehört zu den Talpidae, die allesamt Insektenfresser sind. Wegen seiner Einmaligkeit und seiner an sich raren Verbreitung ist er auch durch das Bundesnaturschutzgesetz geschützt. Sie dürfen ihn also nicht jagen, verletzen oder töten!

Ist Maulwürfe bekämpfen sinnvoll?

Es gibt kaum offizielle Mittel, mit denen Sie Maulwürfe bekämpfen können, aber diejenigen gegen Wühlmäuse helfen genauso gut. Es ist wohl Fakt, dass Maulwürfe sich vor allem in fruchtbarer, gesunder Erde aufhalten. Demnach spricht der von diesem befallene Garten offensichtlich von dessen Qualität. Zudem gilt er als Feind vieler Pflanzenschädlinge, wie Schnecken und Larven! Doch auch wenn man durchaus die Vorteile hervorheben kann, so wird diese Betrachtungsweise nicht von jedermann geteilt. Denn wer beispielsweise frühmorgens auf eine Hügellandschaft statt auf eine Wiese blickt, entwickelt hierzu eine andere Meinung und überlegt, wie man die leidigen Maulwürfe bekämpfen könnte.

Wie man Maulwürfe bekämpft

Vorab sei gesagt, dass ein Maulwurf durchaus alleine ihren Garten beanspruchen kann, und diese Phase müssen sie nutzen. Wenn sich erst eine Maulwurfsfamilie entwickelt hat, dann wird das Maulwurf Bekämpfen wahrlich schwer, und man kann wohl mit Recht von einer Maulwurfplage sprechen. Einen Maulwurf-Einzelgänger erkennt man daran, dass er stets in gewissen zeitlichen und räumlichen Abständen sein Revier markiert, erkennbar an den Hügeln.

Gelegentlich wird es empfohlen den Maulwurf vor diesem Hintergrund zu fangen, indem die Eingänge seiner Höhle unter Wasser gesetzt werden. Dies soll das Tier jedoch nicht ertränken, sondern es zwingen sein Gangsystem zu verlassen und an die Erdoberfläche zu treten. Am besten nehmen Sie sich dafür ein paar Stunden Zeit um den Maulwurf zu bekämpfen. Sie stecken bei dieser Methode einen Gartenschlauch in einen der Hügel und lassen Wasser hineinlaufen. Der Maulwurf muss herauskommen, darauf sollten zwei bis drei Personen achten. Dann wird er eingefangen, aber vorsichtig, um das niedliche Tier nicht zu verletzen. Gleichzeitig müssen Sie schnell sein, der Maulwurf ist es auch und versucht sich sofort wieder in den Boden zu wühlen. Achten Sie darauf, dass Sie ihn nicht vor Lachen verpassen, die Nummer ist slapstickreif. Er wühlt sich in Sekunden wieder ein.
Wenn Sie ihn haben, bringen Sie ihn in einem Eimer weit weg von Ihrem Grundstück (mindestens ein bis zwei Kilometer, er kommt sonst wieder). Das Grundstück selbst können Sie dann mit Duftstäben gegen Wühlmäuse schützen, die Sie im Abstand von rund 10 Zentimetern an den Rändern in den Boden stecken. Das hilft.

Auch wenn derartiges Vorgehen von Erfolg gekrönt sein kann, halte ich das Ergebnis, was das Fluten des Maulwurfbaus betrifft, für begrenzt. Abgesehen davon, dass Maulwurf oder Jungtiere zu schaden kommen können, gibt es heutzutage humanere Methoden, wie den Maulwurfschreck, mit der man den Maulwurf vertreiben kann, anstelle sein Leben zu beenden.

Manche Menschen möchten die Maulwürfe bekämpfen, indem sie Gas beziehungsweise Abgase eines Motors in das Erdreich bringen. Abgesehen von einem in der Regel ausbleibenden Ergebnis bringt dieses Verfahren Risiken für Mensch und Tier. Obendrein kommt es, neben etwaiger Brandgefahr, beim Maulwurf Bekämpfen mit Gas häufig zu einer Umweltverschmutzung und zu guter Letzt, wenn überhaupt, zum Tod des Tieres. Dies ist erstens nicht im Sinne des Gesetzes und zweitens moralisch zweifelhaft.

Was das Maulwurf Bekämpfen betrifft, so existieren im Internet verschiedene Ansichten und Empfehlungen. Manche Methoden gehören wohl auch ins Reich der Phantasie. So sind zum Beispiel die Ratschläge mit den umgedrehten Flaschen auf der Wiese, über die der Wind streicht, wohl leider Legende. Andere Methoden sprechen davon den Maulwurf mit unangenehmen Frequenzen zu vertreiben. Der Maulwurfschreck ist ein solches Gerät, das auf dieser Technik basiert. Zugleich bieten andere die scheinbare Lösung, in dem mit Hausmitteln der empfindliche Geruchssinn des Tieres getroffen werden soll. Molke, Zitrus-Öle, Heringsköpfe oder Knoblauch werden in diesem Zusammenhang immer wieder genannt. Diese Mittel zur Maulwurfbekämfpung sind aber, wenn überhaupt, dann nur in einem sehr begrenzten Areal wirksam, und der Maulwurf kann sich durchaus davon weggraben.
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